05.09.2010  
 
     
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Prävention

Betriebliche Gesundheitsförderung - Kosten / Nutzen für KMU?

1. Die berechtigte Kosten-Angst der KMU
Die Erfahrung hat gezeigt, dass KMU davon ausgehen, dass nur Grossfirmen sich die betriebliche Gesundheitsförderung leisten können. Viele KMU fürchten hohe Kosten für die Durchführung der betrieblichen Gesundheitsförderung und in der Folge zusätzliche Belastungen durch weitere Gesundheitsmassnahmen. Auf der anderen Seite fürchtet der Arbeitnehmer Vorschriften, die in seinen privaten Bereich einwirken könnten. Resultat: Viele KMU trauen sich an dieses Thema gar nicht erst ran.

2. Laut Gesetz ist der Arbeitgeber verantwortlich für die Gesundheitsvorsorge.
Gemäss SR 822.113 Art. 7 Zuständigkeiten für die Gesundheitsvorsorge trägt der Arbeitgeber die Verantwortung für die betriebliche Gesundheitsvorsorge. Der Arbeitgeber regelt die Zuständigkeiten für die Gesundheitsvorsorge in seinem Betrieb. Wenn nötig überträgt er geeigneten Arbeitnehmern besondere Aufgaben der Gesundheitsvorsorge.
Quelle: Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz: http://www.admin.ch/ch/d/sr/822_113/a7.html

Checkliste:
Folgende Fragen müssen Sie in Ihrem Betrieb unbedingt abklären:
• Kennen Sie die Schadenssumme durch Krankheitstage Ihrer Angestellten?
• Was passiert genau, wenn ein Arbeitnehmer länger krank wird?
• Was ist mit der eventuellen Lohnfortzahlung?
• Kennen Sie die Folgekosten, die dann dem Betrieb drohen?
• Sind die zusätzlichen Kosten für die Ersatzperson, die seine Arbeit verrichten soll, abgesichert?
• Welche Probleme kann es mit Ihren Betriebsversicherungen geben?
• Wissen Sie genau, welche Verträge Sie haben?
• Kennen Sie die Kostenfalle «Burnout»?

3. Gesundheitsförderung im Betrieb zu aktivieren ist heute einfacher und kostengünstiger als früher!
Hohe Kosten entstanden vor allem durch die Nähe zum Thema Krankheit und Arbeitsausfall. Es ist aber für KMU ein viel zu teurer Ansatz, die Grenze zwischen gesund oder krank zu ziehen. Für eine kostengünstige, praktische Durchführung für KMU muss man die Grenze zwischen gesund und vital ziehen (vita = das Leben).
Immer wieder wurde die Eigenverantwortung der Arbeitnehmer ins Zentrum gestellt. Das klingt nach gewissen Vorschriften und ist nicht gerade emotional besetzt, geschweige
denn motivierend! Und wurde deshalb von den meisten Arbeitnehmern abgelehnt. Heute stellen wir den natürlichen Egoismus der Einzelperson in den Mittelpunkt.Die eigene Gesundheit, der eigene Körper, das interessiert! Das «fägt»!

Die Themen, bei denen die Leute am meisten mitmachen:
• Keine autoritären Verhaltensvorschriften für den «privaten» Bereich.
• Rationelle Messung der eigenen biometrischen Daten.
• Sofortige Besprechung der eigenen Messwerte durch Fachleute.
• Das Erkennen der eigenen Vitalitätsfallen, inklusive der Gefahr von Burnout.
• Negativer Stress, Burnout, Mobbing – die gleiche Baustelle?!
• Schwächung des Immunsystems: Was kann man dagegen tun?
• Zusammenhänge zwischen den häufigsten Krankheiten und der eigenen Ernährung
• Live Fragenbeantwortung zur Gesundheit und Vitalität.
• Das Fördern der Motivation gesund und vital zu bleiben.
• Konkrete Übungen zur Steigerung der eigenen Vitalität.
• Abends noch fit nach Hause kommen!
• Das Erhalten der eigenen Arbeitskraft und damit der Arbeitsstelle.
• Das Verbessern des Arbeitsklimas in Gruppen und Teams.
• Mehr Freude bei der Arbeit.

Das interessiert Mitarbeiter! Dafür bringen sie selbst ihre eigene Energie mit.

4. Die Nachhaltigkeit der Massnahmen muss langfristig gewährleistet werden!
Die meisten Fragen zur Ernährung, Gesundheit und Vitalität tauchen erst in den Wochen nach den ersten Gesundheitsförderungsmassnahmen auf. Wer Leistung langfristig fordert, muss Gesundheit nachhaltig fördern! – aber wie? In fast allen Belegschaften gibt es Mitarbeiter, die sich mehr für die Themen der praktischen Umsetzung interessieren. Oft fehlt nur das fachliche Hintergrundswissen. Die kostengünstigste Lösung: Wir bilden parallel mit der Durchführung der betrieblichen Gesundheitsförderung Firmen-spezifisch einzelne Mitarbeiter zu internen Gesundheits- Coaches aus! Diese können dann firmeninterner Gesundheitszirkel mit aufbauen
und betreuen. Dadurch entsteht eine neue Gesundheitskultur in Ihrem Betrieb. Durch gesunde Mitarbeiter bleibt Ihr Unternehmen wettbewerbsfähig.






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